SCARA-Roboter sind die unbestrittenen Champions der Montagelinie, geschätzt für ihre bemerkenswerte Geschwindigkeit und horizontale Reichweite. Doch ein SCARA-Roboter ist nur so gut wie seine Augen. Bei Anwendungen, die auf die Beleuchtung von SCARA-Robotern angewiesen sind, besteht die häufigste Herausforderung nicht einfach darin, das Teil zu sehen – sondern darin, seine genaue Ausrichtung aus einem Meer von Reflexionen zu unterscheiden. Bei Metallbauteilen erzeugt eine Beleuchtung von oben oft Hotspots, die den Bildsensor blenden, was zu fehlausgerichteten Picks und kostspieligen Ausfallzeiten führt.
Um das volle Potenzial der Hochgeschwindigkeitsmontage auszuschöpfen, setzen viele Systemintegratoren auf die Silhouettenerkennung durch Durchlichtbeleuchtung. Platziert man eine Beleuchtung der RODER Serie DL8 unter einem transluzenten Förderband oder einer Glasarbeitsfläche, richtet das System seinen Blick nicht mehr auf die Oberfläche des Teils, sondern auf dessen Geometrie. Dieser Ansatz verwandelt ein komplexes, reflektierendes Metallobjekt in ein scharfes, binäres Schwarz-Weiß-Bild. Egal, ob das Bauteil ölig, poliert oder ungewöhnlich geformt ist: Die Serie DL8 liefert den gleichmäßigen, hochintensiven Hintergrund, den das Bildverarbeitungssystem benötigt, um Koordinaten in Millisekunden zu berechnen. Diese Vereinfachung ist der Schlüssel zum Erreichen der Taktzeiten, die die moderne Industrieautomation fordert.

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Warum die Silhouettenerkennung der Goldstandard für SCARA ist
In einem typischen Pick-and-Place-Zyklus benötigt der Roboter zwei Dinge: die (X, Y)-Koordinaten und den Rotationswinkel (R-Achse) des Teils. Verlässt man sich auf traditionelle Frontbeleuchtung, können Schatten und Oberflächenstrukturen die Algorithmen zur Kantenerkennung verfälschen. Die Silhouettenerkennung für Metallbauteile eliminiert diese Variablen vollständig aus der Gleichung.
Der Einsatz der Serie DL8 als Durchlichtbeleuchtung erzeugt eine kontrastreiche Szene, in der sich das Teil als solide schwarze Form vor einem leuchtenden Hintergrund abzeichnet. Dadurch kann die Bildverarbeitungssoftware den Schwerpunkt und die Ausrichtung des Teils äußerst einfach ermitteln. Für SCARA-Roboter, die mit extrem schnellen Bewegungen arbeiten, fließen diese sauberen Daten direkt in höhere Erfolgsraten bei jedem Pick ein.
Überwindung der Herausforderung des Kantenüberstrahlens
Ein häufiges Problem bei minderwertigen Durchlichtbeleuchtungen ist das Kantenüberstrahlen, bei dem das Licht um die Ecken des Teils greift und das Objekt für die Kamera kleiner oder unscharf erscheinen lässt. Für die Präzisionsmontage ist das ein Albtraum.
Die RODER Serie DL8 ist mit einer hochdichten LED-Matrix und speziell entwickelten Diffusionsschichten ausgestattet, die die Lichtstrahlen so kollimiert (parallel) wie möglich halten. Das Ergebnis ist eine scharfe Kante an der Silhouette. Wenn das Bildverarbeitungssystem ein komplexes Metallstanzteil oder ein bearbeitetes Zahnrad betrachtet, sieht es jeden Zahn und jede Kerbe mit perfekter Klarheit. Ein Detaillierungsgrad dieser Art ist essenziell, wenn der Roboter ein Teil in ein Gehäuse mit engen Toleranzen einfügen muss.
Handhabung reflektierender und öliger Oberflächen
In vielen Montagelinien der Automobil- und Elektronikindustrie sind die Teile mit Schutzölen überzogen oder besitzen hochpolierte Oberflächen. Eine Frontbeleuchtung dieser Teile erzeugt einen Spiegeleffekt, der die tatsächlichen Konturen des Teils vollständig verbergen kann.
Wechselt man zu einer Strategie der Silhouettenerkennung mit der Serie DL8, spielt der Oberflächenzustand des Teils keine Rolle mehr. Egal, ob es mattschwarz, glänzend verchromt oder mit einem transparenten Ölfilm überzogen ist: Die Silhouette bleibt identisch. Dadurch können Hersteller unterschiedliche Teilechargen auf derselben Linie fahren, ohne jemals die Beleuchtung oder die Bildverarbeitungssoftware neukalibrieren zu müssen.
Kompakte Integration für agile Arbeitszellen
SCARA-Roboter arbeiten häufig in kompakten Arbeitszellen, in denen Raum Mangelware ist. Das schlanke Profil der Serie DL8 ermöglicht es, sie unter Führungen oder innerhalb der Grundplatte des Roboters zu platzieren, ohne dass sperrige externe Montagebeschläge erforderlich sind.
Darüber hinaus ist das Gehäuse der Serie DL8 in Industriequalität so ausgelegt, dass es den schnellen Vibrationen und elektromagnetischen Störungen standhält, die in Roboterzellen üblich sind. Diese Zuverlässigkeit nach dem Prinzip „installieren und vergessen“ ist der Grund, warum RODER-Technologie die bevorzugte Wahl für OEMs ist, die die nächste Generation agiler, bildgeführter Montagesysteme bauen. Standardisieren Sie auf die Serie DL8, und die Beleuchtung Ihres SCARA-Roboters bleibt so schnell und flexibel wie der Roboter selbst.
Produkte und Technologien
Häufig gestellte Fragen
Die Durchlicht-Silhouettenerkennung stellt das Teil als solide schwarze Form auf einem leuchtenden Hintergrund dar, sodass die Bildverarbeitungssoftware die X-, Y-Koordinaten und den R-Achsen-Winkel schnell und zuverlässig ermitteln kann. Sie entfernt die Schatten und Oberflächenstrukturen, die die Kantenerkennung unter Frontbeleuchtung verwirren, was die Pick-Erfolgsraten für schnelle SCARA-Zykluszeiten erhöht.
Kantenüberstrahlen entsteht, wenn Licht um die Ecken eines Teils greift und es kleiner oder unscharf erscheinen lässt. Die hochdichte LED-Matrix und die speziell entwickelten Diffusionsschichten der Serie DL8 halten die Lichtstrahlen so kollimiert wie möglich und erzeugen eine scharfe Silhouettenkante, die jeden Zahn und jede Kerbe für das Einfügen mit engen Toleranzen offenbart.
Ja. Mit der Durchlicht-Silhouettenerkennung wird der Oberflächenzustand des Teils irrelevant. Egal, ob das Teil mattschwarz, glänzend verchromt oder mit transparentem Öl bedeckt ist: Die Silhouette bleibt identisch, sodass dieselbe Linie unterschiedliche Chargen verarbeiten kann, ohne die Beleuchtung oder die Bildverarbeitungssoftware neu zu kalibrieren.
Ja. Das schlanke Profil der Serie DL8 lässt sich unter Führungen oder in die Roboter-Grundplatte einfügen, ohne dass sperrige externe Montagebeschläge nötig sind, und sein Gehäuse in Industriequalität hält den schnellen Vibrationen und elektromagnetischen Störungen in Roboterzellen für einen zuverlässigen Dauerbetrieb stand.
Indem das Durchlicht der Serie DL8 ein komplexes reflektierendes Objekt in ein sauberes Binärbild verwandelt, kann das Bildverarbeitungssystem Koordinaten in Millisekunden berechnen. Je einfacher das Bild, desto schneller die Lokalisierung, was SCARA-Zellen hilft, die kurzen Taktzeiten zu erreichen, die die schnelle Industrieautomation fordert.
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Partner für System- und Sensorintegration : www.roder.it
RODER Bildverarbeitungs-Abteilung : www.rodervision.com
RODER Abteilung Messinstrumente : www.innovacheck.com
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