Startseite —> Technologie —> Beleuchtungsgeometrie und Positionierung —> Direkte Frontbeleuchtung

Direkte Frontbeleuchtung

Frontseitige LED-Beleuchtung für Oberflächen-, Textur- und Druckinspektion

  • Universellste frontseitige Geometrie für kooperative matte und halbmatte Oberflächen.
  • Macht Oberflächentextur, Prägungen, gedruckte Markierungen und Bearbeitungsspuren mit direktionalem Kontrast sichtbar.
  • Optimaler Einfallswinkel zwischen 20° und 45° zur optischen Achse.
  • Standardkonfiguration für OCR, 1D/2D-Codelesung, PCB-Inspektion, Verpackungsprüfung.
  • Polarisationskompatibel zur Reflexionsunterdrückung auf glänzenden Kunststoffen und beschichteten Metallen.
  • Abgedeckt durch die Beleuchtungsfamilien RODER Vision DL1, DL2, DL5, DL6 und DL8.

Die direkte Frontbeleuchtung ist die am häufigsten verwendete Beleuchtungsgeometrie in der industriellen Bildverarbeitung. Hier befindet sich die LED-Quelle auf derselben Seite wie die Kamera. Zudem trifft der Strahl in einem Winkel auf die Oberfläche, der die spekuläre und diffuse Reflexion ausbalanciert. Infolgedessen hebt sie Texturen, gedruckte Markierungen, geprägte Merkmale und Reliefs auf kooperativen Targets hervor. Kurz gesagt, diese Seite ist der technische Leitfaden für die direkte Frontgeometrie. Sie verknüpft auch die Beleuchtungsfamilien von RODER Vision mit ihren typischen Anwendungen.

Funktionsprinzip der direkten Frontbeleuchtung

In einem direkten Frontaufbau wird die Beleuchtung neben der Kamera montiert. Der Strahl erreicht dann die Oberfläche in einem moderaten bis großen Winkel. Folglich wird das Licht entsprechend der lokalen Oberflächennormale zur Kamera zurückgeworfen. Daher codiert die Bildhelligkeit an jedem Punkt sowohl den Reflexionsgrad als auch die Orientierung. Auf matten Oberflächen ist die Reflexion größtenteils diffus, sodass das Bild relativ flach bleibt. Aus diesem Grund eignet es sich für gedruckten Text und zweidimensionale Markierungen. Im Gegensatz dazu wirft direktes Licht auf strukturierten Oberflächen Schatten, die das Relief sichtbar machen.

Der Winkel zwischen Beleuchtung und optischer Achse ist die kritische Variable. Beispielsweise verursachen kleine Winkel nahe der koaxialen Ausrichtung Reflexionen auf spiegelnden Oberflächen. Große Winkel nahe 90 gradi erzeugen jedoch Dunkelfeldbedingungen, die Kanten hervorheben. In der Praxis eignen sich Winkel zwischen 20 und 45 Grad für die allgemeine Direktbeleuchtung.

Einzelquellen- und verteilte Frontbeleuchtung

Direktes Licht kann ein einzelnes Seitenpanel, zwei gegenüberliegende Panels oder ein vierseitiges Array verwenden. Das vierseitige Layout nähert sich der Gleichmäßigkeit einer Ring- oder Dombeleuchtung an. Daher hängt die Wahl von der Merkmalsasymmetrie, der Schattentoleranz und dem verfügbaren Platz ab.

Typische industrielle Anwendungen

Die direkte Frontbeleuchtung eignet sich für viele Aufgaben auf Oberflächen. Beispielsweise dient sie für OCR auf Etiketten und die 1D- oder 2D-Codelesung auf flachen Substraten. Zudem unterstützt sie die PCB-Inspektion, bei der Bauteile identifiziert und geprüft werden müssen. Sie deckt auch die Qualitätskontrolle von Druckmedien für Farbe und Register ab. Darüber hinaus verifiziert sie Tintenstrahl-Datum- und Chargencodes auf Verpackungen. Schließlich macht sie Oberflächenmarkierungen, Bearbeitungsspuren und sichtbare Defekte auf Metallteilen sichtbar.

Auswahlkriterien und Auslegungsaspekte

Erstens muss die Emissionsfläche das gesamte Sichtfeld (FOV) ohne Randabfall abdecken. Als Nächstes bestimmt die Winkelausbreitung des Lichts das Gleichgewicht zwischen spekulärer und diffuser Rückstrahlung. Eine stärkere Diffusion unterdrückt jedoch Reflexionen, verringert jedoch den Kontrast auf dreidimensionalen Texturen.

Der spektrale Inhalt hängt ebenfalls vom Target ab. Weißes Licht ist der Standard für Farb- und allgemeine Bildgebung. Im Gegensatz dazu hilft monochromatisches Licht, wenn die Kamera monochrom ist und der Reflexionsgrad bekannt ist. Beispielsweise maximiert eine rote Beleuchtung auf einer grünen Markierung den Kontrast, da grüne Tinte rotes Licht absorbiert.

Bei Hochgeschwindigkeitslinien muss das Licht synchron mit der Kamera pulsen. Andernfalls führt der Dauerbetrieb zu Bewegungsunschärfe ab einigen hundert Millimetern pro Sekunde. Daher ist der Pulsbetrieb auf schnellen Förderbändern unerlässlich.

Polarisation zur Reflexionsunterdrückung

Auf halbglänzendem Kunststoff oder beschichtetem Metall sind Reflexionen ein häufiges Problem. Daher helfen ein linearer Polarisator an der Quelle und un gekreuzter Analysator am Objektiv. Zusammen unterdrücken sie die spekuläre Komponente, während das diffuse Oberflächensignal erhalten bleibt. Infolgedessen ist diese Kombination eine der wirksamsten Optimierungen für die direkte Frontbeleuchtung.

Integration und Grenzen

Die direkte Frontbeleuchtung ist von Natur aus direktional. Folglich werfen Merkmale parallel zur Achse starke Schatten, während senkrechte Merkmale verschwinden können. Mehrere Quellen in unterschiedlichen Winkeln verringern diesen Effekt jedoch. Im Gegenzug erhöhen sie den Verkabelungs-, Synchronisations- und Platzbedarf.

Auf poliertem Metall oder Glas erzeugt direktes Licht leicht gesättigte Hotspots. In diesen Fällen funktionieren koaxiale, Dom- oder Dunkelfeldgeometrien besser. Dennoch bleibt die direkte Frontbeleuchtung die flexibelste und kostengünstigste Option für matte und halbmatte Targets. Dennoch ist sie nicht die Universallösung, die Anfänger oft vermuten.

RODER Vision LED-Beleuchtungen für direkte Frontbeleuchtung.

RODER Vision baut komplementäre Balken- und Panel-Familien für die direkte Frontbeleuchtung. LED-Lichtleisten eignen sich für längliche Layouts mit einstellbarem Winkel. Im Gegensatz dazu decken Panel-Beleuchtungen quadratische oder rechteckige Felder mit gleichmäßiger Frontbeleuchtung ab. Daher sind die fünf folgenden Serien die empfohlenen Optionen.

Hochintensive LED-Matrix-Lichtleiste der Serie DL1 von RODER Vision für direkte Frontbeleuchtung

Serie DL1 — Hochintensive LED-Lichtleisten

Hochintensive LED-Lichtleiste mit integrierter Optik für ein-, zwei- oder vierbalkige Frontbeleuchtung. Zudem bietet sie HTTM©-Management, einen internen Konstantstrom-Treiber, M8-Steckverbinder und einen 48-Stunden-Test.

LED-Matrix-Lichtleiste der Serie DL2 von RODER für Direktbeleuchtung in der industriellen Bildverarbeitung

Serie DL2 — LED-Matrix-Lichtleisten

LED-Matrixleiste für Direktbeleuchtung und automatisierte optische Inspektion. Daher eignet sie sich für OCR, Codelesung und Oberflächenprüfungen auf flachen Industrieteilen. Made in Italy.

Modulares High-Flux-LED-Panel der Serie DL5 von RODER Vision mit austauschbaren Objektiven

Serie DL5 — Hochintensive modulare LED-Panels

Modulares High-Flux-Panel aus 100-mm-Kacheln mit austauschbaren fokussierenden oder diffusen Objektiven. Zudem bietet es MCCD©-Stabilisierung, HTTM©-Management und T-Nut-Montage.

Modulares LED-Matrix-Panel hoher Dichte der Serie DL6 von RODER für die industrielle Bildverarbeitung

Serie DL6 — Modulare LED-Matrix-Panels hoher Dichte

Hochintensives modulares LED-Matrix-Panel mit MCCD©-Treiber und HTTM©-Technologie. Folglich bietet es eine gleichmäßige Frontabdeckung für die Inspektion und Maßmessung.

OEM-LED-Matrix-Panel sehr hoher Dichte der Serie DL8 von RODER für die industrielle Bildverarbeitung

Serie DL8 — OEM-LED-Panels sehr hoher Dichte

Modulares OEM-LED-Matrix-Panel sehr hoher Dichte mit MCCD©- und HTTM©-Technologie. Daher eignet es sich für die Hochgeschwindigkeitsinspektion, Roboterführung und präzise Maßmessung.

Einige Installationen erfordern auch eine Reflexionsunterdrückung oder Pulsbetrieb. Zudem bietet der Katalog optische Filter und Polarisatoren, LED-Treiber und Controller sowie Industriekabel und Befestigungssysteme.

Direkte Frontbeleuchtung in realen Anwendungen

Die folgenden Hinweise zeigen, wie direkte Frontbeleuchtungen von RODER Vision auf realen Produktionslinien arbeiten. In jedem Fall ergibt sich der Aufbau aus der Inspektionsaufgabe.

LED-Beleuchtung für die Inspektion von Elektronik und PCB in der industriellen Bildverarbeitung

Direktionales Frontlicht macht Lötstellen, Bauteilpräsenz und Leiterplattenfehler auf Platinen sichtbar. Daher verleiht es der optischen Inspektion den benötigten Oberflächenkontrast.

Beleuchtung für Pattern Matching und Bauteilplatzierung für Pick-and-Place-Roboter

Gleichmäßige Frontbeleuchtung verleiht Robotern einen stabilen Kontrast für das Pattern Matching. Infolgedessen bleiben Bauteilerkennung und -platzierung auf schnellen Montagelinien präzise.

OCR- und Codeleseanwendung mit direkter Frontbeleuchtung durch die LED-Lichtleiste DL2

Bei korrekter Verschlusszeit erzeugt die Frontbeleuchtung scharfen Text und Barcodes. Folglich bleiben OCR und die 1D- oder 2D-Codelesung auf bewegten Substraten zuverlässig.

Datumscode- und Etikettendruckinspektion in der industriellen Bildverarbeitung mit Frontbeleuchtung

Frontbeleuchtung verifiziert Druckqualität, Register und Tintenstrahl-Datumscodes. Zudem legt sie Falten und fehlende Zeichen für zuverlässige Verpackungsprüfungen offen.

Bildverarbeitungsbeleuchtung für die Oberflächeninspektion von Karosserie, Schweißnähten und Lack im Automotive-Bereich

Oft mit Polarisation kombiniert, hebt Frontbeleuchtung Kratzer, Schweißnähte und Lackfehler hervor. Daher unterstützt sie eine wiederholbare Oberflächeninspektion im Automotive-Bereich.

Direktbeleuchtung durch die LED-Lichtleiste DL2 zur Roboterführung auf Förderbändern

LED-Lichtleisten beleuchten bewegte Bänder gleichmäßig. Infolgedessen lokalisieren und orientieren Roboterführungssysteme Teile präzise für das automatisierte Picking.

Technical support to choose the right product

Kontakt für allgemeine Informationen: info@roder.it
Partner für System- und Sensorintegration: www.roder.it
RODER Geschäftsbereich Industrielle Bildverarbeitung: www.visiotronix.com
RODER Geschäftsbereich Messtechnik: www.innovacheck.com
Weitere Informationen über VISIOTRONIX: über uns

Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich Informationszwecken. Obwohl sie mit größter Sorgfalt erstellt wurden, stellen sie kein vertragliches Angebot und keine verbindliche Lieferverpflichtung dar. Sie können Übertragungs-, Übersetzungs- oder Tippfehler enthalten. Für präzise und aktuelle Informationen wenden Sie sich bitte direkt an unser Unternehmen.

Bitte beachten Sie: Einige Bilder auf dieser Website wurden absichtlich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) generiert. Dies liegt daran, dass es bei vielen Anwendungen und Projekten aufgrund von Vertraulichkeitsvereinbarungen, Vertragsklauseln und Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) nicht möglich ist, Fotografien der tatsächlichen Anlage oder des Systems zu veröffentlichen.