
LED-Balkenbeleuchtung zur Roboterführung auf Förderbändern
- Stabile, gleichmäßige Beleuchtungsstärke für eine zuverlässige, bildgestützte Kommissionierung auf Förderbändern.
- Direktes Licht für Oberflächen und Posen, Hintergrundbeleuchtung für Kanten und Dimensionen.
- Durch die Synchronisation des Blitzes mit dem Kameraauslöser werden sich schnell bewegende Förderbänder eingefroren.
- Weiße, rote, blaue und infrarote Wellenlängen für verschiedene Materialien.
- Dies gilt für die Produktfamilien Roder Vision DL1, DL2, DL6 und DL8.
Die Roboterführung auf Förderbändern hängt vollständig von dem Bild ab, das an das Visionssystem übermittelt wird. Daher ist die LED-Beleuchtung die entscheidende Komponente für Genauigkeit und Betriebszeit. RODER Vision entwickelt Beleuchtungseinheiten speziell für das in Förderbänder integrierte Maschinelle Sehen. Darüber hinaus kombiniert die Produktreihe Direktbeleuchtung für die Oberflächenprüfung mit Hintergrundbeleuchtung für Kanten und Maße. Dadurch werden Pick-and-Place-Vorgänge, die Oberflächenfehlerkennung und Dimensionsinspektionen stets zuverlässig gewährleistet. Auf dieser Seite werden die Beleuchtungsoptionen erläutert und die passenden RODER-Produkte verlinkt.
Diese Beleuchtungseinheiten unterstützen die Blitzsynchronisation mit dem Kameraauslöser. Darüber hinaus arbeiten sie mit weißem, rotem, blauem und infrarotem Licht und sind für den 24/7-Einsatz in industriellen Umgebungen ausgelegt. Ihre gleichmäßige, stabile Lichtleistung beseitigt die Beleuchtungsschwankungen, die zum Versagen von Bildverarbeitungsalgorithmen führen. Dadurch bleibt die Führung auch bei hohen Förderbandgeschwindigkeiten und unter wechselnden Umgebungslichtbedingungen zuverlässig.
Warum die Beleuchtung ausschlaggebend für die Genauigkeit von Förderbandrobotern ist
Die Lichtqualität bestimmt jede Entscheidung, die ein bildgesteuerter Roboter trifft. Uneinheitliche Beleuchtung führt jedoch zu Kantenfehlern, falschen Fehlermeldungen und Positionierungsfehlern. Im Gegensatz dazu beseitigt stabiles, gleichmäßiges Licht Schatten und filtert Umgebungsstörungen heraus. Daher erfasst die Kamera in jedem Zyklus kontrastreiche Bilder, unabhängig von der Bandgeschwindigkeit.
Schon geringe Helligkeitsschwankungen können den Algorithmus in die Irre führen. Infolgedessen kann es vorkommen, dass der Roboter die Position oder Ausrichtung eines Objekts falsch interpretiert. Dies wiederum führt zu Fehlern bei der Entnahme und zu ungeplanten Ausfallzeiten. Aus diesem Grund bildet die strombeständige Beleuchtung die Grundlage der Förderbandführung.
Auch Industrieförderbänder laufen ununterbrochen, Tag und Nacht. Daher muss die Beleuchtungseinheit über lange Schichten hinweg eine konstante Leistung aufrechterhalten. Zudem muss sie die schwankenden Lichtverhältnisse in der Fabrik entlang der Produktionslinie ausgleichen. Eine versiegelte, stromstabilisierte Lichtquelle gewährleistet somit langfristige Zuverlässigkeit und Ausbeute.
Direktbeleuchtung für Oberflächenmontage und Bestückung
Eine direkte LED-Beleuchtung hebt Objekte auf der Förderbandoberfläche hervor. Da das Feld von oben beleuchtet wird, erfasst die Kamera kontrastreiche Bilder von Oberflächenstrukturen, Etiketten und Formen. Daher eignet sie sich für verschiedene gängige Aufgaben in einer laufenden Produktionslinie.
- Erkennung von Form-, Ausrichtungs- und Oberflächenfehlern an Produkten.
- Unterstützung von Robotern und Manipulatoren bei Pick-and-Place-Vorgängen.
- Reduzierung von Fehlern, die durch Schatten oder ungleichmäßige Beleuchtung verursacht werden.
Bei dieser Konfiguration befindet sich die Beleuchtungseinheit in der Regel oberhalb des Förderbands. Dadurch bleibt die Beleuchtung über die gesamte bewegliche Oberfläche hinweg gleichmäßig. Infolgedessen treffen bildgesteuerte Systeme schnelle und präzise Entscheidungen zur Roboterführung auf Förderbändern.
Hintergrundbeleuchtung für Kanten und Maße
Manchmal ist es am besten, das Förderband von unten zu beleuchten. Diese als „Hintergrundbeleuchtung“ bezeichnete Technik erzeugt eine Silhouette des transportierten Objekts. Das daraus resultierende kontrastreiche Bild eignet sich daher besonders für präzise geometrische Aufgaben.
- Erkennung von Kanten, Profilen und Konturen.
- Prüfung transparenter oder halbtransparenter Materialien.
- Maße mit höherer Präzision messen.
Durch die Anordnung von Beleuchtungseinheiten unterhalb der Oberfläche können Ingenieure Merkmale analysieren, die bei Direktbeleuchtung übersehen würden. Darüber hinaus minimiert die Hintergrundbeleuchtung Hintergrundrauschen und schärft die Konturen des Objekts. Daher arbeiten Visionssysteme schneller und zuverlässiger, selbst bei hohen Förderbandgeschwindigkeiten.
Auswahl und Integration der richtigen Beleuchtung
Die Wahl zwischen direktem Licht und Hintergrundbeleuchtung hängt von der jeweiligen Aufgabe ab. Bei der robotergestützten Kommissionierung wird in der Regel eine Flächenbeleuchtung bevorzugt. Im Gegensatz dazu sind Maßanalyse und Konturerkennung besser durch Hintergrundbeleuchtung zu erkennen. In vielen Fertigungslinien kommen beide Techniken an verschiedenen Stationen zum Einsatz.
Die Integration ist entscheidend für die tatsächliche Leistungsfähigkeit. Legen Sie zunächst den Winkel und den Abstand der Lichtquelle zum Förderband fest. Passen Sie anschließend die Wellenlänge an reflektierende oder transparente Materialien an. Synchronisieren Sie schließlich die Beleuchtung mit der Kameraerfassung und der Förderbandgeschwindigkeit. Dadurch gewährleistet das System in jedem Zyklus höchste Genauigkeit.
RODER Vision-Produkte für diese Anwendung.
Bei der Förderbandführung kommen in der Regel Balkenbeleuchtungen für Direkt- und Hintergrundbeleuchtung sowie Panels für große Leuchtfelder zum Einsatz. Daher sind die folgenden vier Baureihen die empfohlenen Modelle. Jede davon bietet eine stabile Stromregelung und robuste Gehäusekörper.
DL1-Serie – LED-Beleuchtungseinheiten
Hochintensitäts-LED-Leiste mit integrierter Optik für Direkt- und Hintergrundbeleuchtung. Darüber hinaus verfügt sie über das HTTM©-Management, einen integrierten Treiber, einen M8-Stecker und eine 48-stündige Prüfung.
DL2-Serie – LED-Beleuchtungseinheiten
LED-Balkenmatrix, die für die Direktbeleuchtung und die Roboterführung auf Förderbändern entwickelt wurde. Daher unterstützt sie Anordnungen mit einem, zwei oder vier Balken über dem Förderband. Made in Italy.
DL6-Serie – LED-Panels mit hoher Pixeldichte
Modulares LED-Matrix-Panel mit Hochintensitäts-LEDs, ausgestattet mit einem MCCD©-Treiber und HTTM©-Technologie. Dadurch sorgt es für eine gleichmäßige Direktbeleuchtung über große Bandbereiche hinweg.
DL8-Serie – OEM-Panels mit sehr hoher Dichte
Modulares OEM-Panel mit sehr hoher Packungsdichte und MCCD©- sowie HTTM©-Technologie. Daher eignet es sich für Hochgeschwindigkeitsprüfungen und die Roboterführung in kompakten Zellen.
Für den gepulsten oder stroboskopischen Betrieb bietet der Katalog zudem LED-Treiber und -Steuerungen sowie Kabel und Befestigungssysteme an. Über die Katalogoptionen hinaus bietet RODER Vision technische Unterstützung bei der OEM-Integration. In der Praxis sorgt die richtige Kombination aus Geometrie, Wellenlänge und Stroboskop-Timing dafür, dass aus einem sich bewegenden Förderband ein stabiles Bild entsteht. Gehen Sie daher von der Inspektionsaufgabe aus, wählen Sie die Geometrie aus und wählen Sie anschließend die passende DL-Beleuchtungseinheit aus. Dadurch erreicht das System eine konsistente Führung mit minimalem Einstellungsaufwand.
Häufig gestellte Fragen
Die beste Wahl hängt von der jeweiligen Aufgabe ab. Für die Oberflächenprüfung und das Bestückungsverfahren liefern direkt über dem Förderband angebrachte Balkenbeleuchtungen kontrastreiche Bilder. Bei Kanten, Abmessungen und transparenten Teilen sorgt eine Hintergrundbeleuchtung unter einem lichtdurchlässigen Förderband für klare Silhouetten. In vielen Produktionslinien kommen beide Varianten zum Einsatz.
Die Lichtqualität ist ausschlaggebend für jede Entscheidung des Roboters. Uneinheitliches Licht führt zu Kantenfehlern und falschen Positionierungen. Im Gegensatz dazu beseitigt stabiles, gleichmäßiges LED-Licht Schatten und filtert Umgebungsstörungen heraus. Daher erfasst die Kamera bei jedem Zyklus kontrastreiche Bilder, unabhängig von der Bandgeschwindigkeit.
Ja. Industrielle Beleuchtungseinheiten unterstützen den Blitzbetrieb, der mit dem Auslöser der Kamera synchronisiert ist. Ein kurzer, heller Lichtimpuls friert das sich bewegende Objekt ein, sodass die Bilder auch bei hohen Geschwindigkeiten scharf bleiben. Darüber hinaus verlängert der Blitzbetrieb die Lebensdauer der LEDs im Vergleich zum Dauerbetrieb.
Die Wellenlänge hängt vom Material ab. Weißes Licht ist die vielseitige Standardoption. Blaues Licht erhöht die Auflösung bei feinen Details. Rotes Licht mildert bei einigen Materialien die Oberflächenstruktur. Infrarot eignet sich für dunkle oder undurchsichtige Teile. Ein passender Filter verbessert den Kontrast zusätzlich.

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